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Extra 3 vom 11.08.2022 im Ersten | extra 3 | NDR

Extra 3 vom 11.08.2022 im Ersten | extra 3 | NDR
Liebe Freundinnen, liebe Freunde, ihr habt es sicher in der Klatschpresse gelesen: Die Gerechtigkeit hat gesiegt. In dem Fall ich, denn ich hab immer recht. Die undankbaren Heinis aus der SPD, formally known as Volkspartei, werden mich nicht los. Ich bin gekommen, um zu bleiben. Ich mach mein Ding, egal was die anderen labern. Oder um es mit Schiller zu sagen, oder war es Beethoven: Ihr könnt mich mal am Gashahn lecken. Diese Sendung wurde vom NDR live untertitelt (11.08.

2022

) Willkommen zu

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3! Sie sehen eine Sendung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Der steht wieder in der Kritik. Vor allem wegen der Amtsführung der zurückgetretenen ARD-Vorsitzenden und Intendantin des rbb, Patricia Schlesinger. Die Liste der Vorwürfe wurde immer länger: Vetternwirtschaft, Vorteilsnahme und Verschwendung. Es geht um die Erhöhung ihres Jahresgehaltes ... ... ihren Dienstwagen, teure Neubauprojekte ... ... und fragwürdige Beraterverträge. Davon soll selbst ihr Mann profitiert haben. Das ist der beste Tatort, den der rbb jemals produziert hat. Hier wird der Rundfunk Berlin Brandenburg seinem Sendermotto mal so richtig gerecht. Steht tatsächlich auf den Ü-Wagen. Das ist nicht das Fahrzeug von Patricia Schlesinger. Die bevorzugte als Intendantin ihres chronisch klammen Senders einen mondscheinblauen Audi A8. Mit 435 PS, samtbeigem Innenraum, Akustikglas und belüfteten Sitzen mit Massagefunktion. Und natürlich fragen die Nörgler wieder: Warum Massagefunktion? Wie verspannt...
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kann man sein mit einem Jahresgehalt von über 300.000? Eine Karre zum Listenpreispreis von 145.830 Euro. Dafür kriegt man in manchen Teilen von Brandenburg 'ne Wohnung. Aber die fährt halt nicht. Und wer weiß, auf was sie alles verzichtet hat. Ich glaub, das Schwimmbad im Auto hat sie abgelehnt. Und Patricia Schlesinger war die amtierende ARD-Vorsitzende. Das heißt, die musste auch alles gucken. Alles! Das ganze Programm! Auch Sturm der Liebe, Rote Rosen, In aller Freundschaft. Wenn ich das nur zehn Minuten gucken müsste, da bräuchte ich auch zwei Stunden die Massagefunktion. Allein damit sich die Nackenhaare wieder legen. Patricia Schlesinger ist eine seriöse Journalistin. Und das, obwohl sie auch mal

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3 moderiert hat. Jeder macht mal Fehler. Aber sie war auch bei Panorama und hatte als Investigativ-Journalistin einen ganz klaren moralischen Kompass. Sie weiß, wo die Fallstricke lauern. Das zeigt diese Moderation von 1997, die die Kollegen von Übermedien herausgekramt haben. Bestimmte Jobs bringen fast selbstverständlich Vorteile mit sich, dass kaum jemand darüber nachdenkt. ... oder redet. Das gilt auch für Journalisten, insbesondere Auto-Journalisten. Als die Mercedes A-Klasse zum Umfaller wurde, fragten wir uns: Wie war es möglich, dass vor dem Tritt des schwedischen Elchs kein deutscher Journalist mit dem Kleinstmobil gekippt ist? Oder wurde darüber nur nicht geschrieben? Ein Fall von Champagner-Journalismus? Champagner-Journalismus darf es nicht...
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geben. Champagner trinken mit Multiplikatoren ... Häppchen vom Feinkostlieferanten, die man als Bewirtung vom Sender zahlen lässt ... Das ist in Ordnung. Auch wenn sich durch die Multiplikatoren hauptsächlich die Kosten multipliziert haben. Manche der Eingeladenen wussten gar nicht, dass sie aus beruflichen Gründen bei Schlesinger dinierten. Wie die Berliner Polizeipräsidentin. Bei einem der angeblich dienstlichen Abendessen in der Privatwohnung von Patricia Schlesinger war auch Berlins Polizeipräsidentin zu Gast. Den Abend hat sie als Privatbesuch in Erinnerung. Ich wurde mit Freunden zur Wohnungseinweihung eingeladen. So war die Atmosphäre. Meine Gespräche waren rein privater Natur. Aber da war Patricia Schlesinger einfach mal weitsichtig. Sie hat sich wohl schon gedacht, dass sie auch beruflich häufiger mit Polizei und Staatsanwaltschaft zu tun haben würde. Außerdem sorgt sie für Arbeitsplätze. Auch und gerade beim rbb. Denn durch ihre Amtsführung haben viele Investigativ-Journalisten gerade 'ne Menge zu tun. Getreu eines anderen rbb-Mottos: Viele Kollegen gucken sich im rbb jetzt etwa mal Schlesingers Büro an. Der neue Boden in Schlesingers Büro. Ökologisch hochwertiges Parkett aus Italien, vorgeölt: Knapp 17.000 Euro. Über 650.000 Euro soll der gesamte Umbau gekostet haben. Verschwendung von Gebühren oder repräsentative Notwendigkeit? Aber warum soll eine Intendatin auch ein Büro haben wie jeder Hans und Franz? Mit 60er-Jahre-Teppich und...
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Hydrokultur? Sie braucht doch inneren und äußeren Abstand zu den einfachen Gebührenzahlern. Sagt man ja auch: gebührender Abstand. Der gravierendste Vorwurf ist ja die Vorteilsannahme. Es heißt: Über den ehemaligen Verwaltungsrats-Chef des Senders, der auch für die Messe Berlin zuständig war, seien Schlesingers Ehemann lukrative Jobs zugeschoben worden. Aber was ist so schlimm daran, wenn man dem Ehemann hilft? Und so konnte sie eben auch voller Überzeugung sagen: Der rbb ist ein Sender für die ganze Familie. Liebe Zuschauer*innen, ich weiß ja, Sie sagen: Was hätte die ARD mit dem Geld alles machen können? Mehr spannende Dokumentationen, mehr Recherche und Information, oder endlich mal Rasierklingen für den Moderator von

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3? * Beifall * So lang hätte der Applaus nicht sein müssen. Es gibt auch innerhalb der Sendeanstalten Groll. So sieht es der Vorsitzende des Deutschen Journalistenverbands: Ich bin selbst Mitarbeiter des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Seit 25 Jahren freier Mitarbeiter. Wie viele Sparrunden ich da schon erlebt habe. Wie genau auf jeden Cent geschaut wird. Das ist eine Ohrfeige für alle Mitarbeitenden. Die kommen jetzt unter einen Rechtfertigungs-Druck. Da wird aber tatsächlich gespart. Wir lernen daraus: Es wird überall gespart, außer man gehört zu den Menschen, die entscheiden, wo gespart werden muss. Aber man muss auch sehen, dass Patricia Schlesinger so die Kreativität junger Mitarbeiter fördert. Damit die sich genauer...
überlegen müssen, wie sie Beiträge mit so gut wie keinem Budget umsetzen können. Für den folgenden Beitrag musste unser Autor Daniel Sprenger nach München fahren. Mit dem Zug, zweite Klasse. Ich hätte ihn gern in meinem Learjet mitgenommen, aber er hat abgelehnt. Es gibt auch noch Menschen mit Anstand. Das zeigt auch sein Beitrag. München, die teuerste Stadt Deutschlands. Ein Paradies für Vermieter. Thaddäus Spegel gehören 100 Wohnungen im Stadtteil Sendling. Innenstadtnah, gut in Schuss. Die ortsübliche Miete laut Mietspiegel liegt hier bei rund 20 Euro pro Quadratmeter. Spegel könnte seine Mieter richtig abkassieren. Aber er ist ein schwarzes Schaf unter den Vermietern. Er lässt den Hausmeister der Wohnanlage in seiner 60-Quadratmeter-Dreizimmer- Wohnung für nur 540 Euro wohnen. Also für nur 8,80 Euro pro Quadratmeter. Das gefällt dem Finanzamt nicht. Für das Finanzamt bin ich zu billig. Ich bin ein zu fairer Vermieter, weil ich meinen Mietern entgegenkomm und zu wenig Miete verlange in deren Augen. Und mehr verlangen sollte/müsste. Denn durch die niedrige Miete für seine Angestellten schafft Spegel ihnen einen geldwerten Vorteil zusätzlich zum Gehalt. Der Vermieter als Arbeitgeber müsste hierfür Lohnsteuer abführen. Der Vorwurf: Es wäre zu wenig Lohnsteuer an den Fiskus abgeführt worden. Nicht zu knapp. Insgesamt setzen sie fest: 41.445,82 Euro. Soziale Vermieter geraten immer häufiger ins Visier des Finanzamts, weil sie nach deren Auffassung zu...
niedrige Mieten ansetzen. Und deswegen zu wenig Steuern bezahlen. Zum "geldwerten Vorteil" kommt es bei Herrn Bunner nur, weil die Vergleichsmieten in München so exorbitant hoch sind. Das interessiert das Finanzamt aber nicht. Es wird in der öffentlichen Diskussion häufig übersehen, dass der Staat an den hohen Mieten gewaltig verdient. Deshalb wohnen nicht nur Spegels Angestellte, sondern alle Mieter zu günstig, meint das Amt. Ich verlang in der ganzen Straße zwischen 11,50 - 12,50 brutto kalt. Und des is halt a ganz a fairer Preis. Nein, ein Skandal ist das! So macht man die schönen Münchner Preise kaputt. Das Finanzamt setzt eine höhere Quadratmeter-Miete an als Herr Spegel: 20,17 Euro. Herr Bunner müsste dann ein bisschen mehr zahlen: Statt 540 Euro wären es 1236 Euro. Entweder müsste ich ausziehen, mir dann was anderes suchen. Ich kann ja nicht die Hälfte meines Einkommens für die Miete hergeben und alles andere bleibt auf der Strecke. Das ist für mich jenseits von gut und böse. Die Leid müssen auch noch a bissl schnaufen können. Aber der Staat muss auch schnaufe kinne. Und mit höheren Mieten geht das besser. Viele Menschen waren in diesem Sommer unterwegs, auch innerhalb Deutschlands. Das lag nicht zuletzt am 9-Euro-Ticket. Das hat viele elektrisiert. Zugausfälle, Verspätungen, kaputte Klimaanlagen ... Und das alles für nur neun Euro im Monat. Zum

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Mal stimmt bei der Bahn das Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Folge: 38 Mio. Deutsche...
kauften sich ein 9-Euro-Ticket. Das hat viele dazu gebracht, über Verkehr neu nachzudenken. Wie viele haben das 9-Euro-Ticket ausprobiert und sich im rappelvollen Zug gesagt: Ich muss was an meinem Reiseverhalten ändern. Ich kauf mir noch ein Auto. Wie viele Menschen sind umgestiegen vom Auto auf Bus und Bahn? Dazu wertete das Statistische Bundesamt die Bewegungsdaten von Handynutzern aus. Die Trendwende im Straßenverkehr blieb aus. Es gab nur einen Rückgang von 6 %. Anders beim Schienenverkehr: Mit Einführung des Tickets am 1. Juni stieg die Nutzung vom Schienenverkehr sprunghaft an: Über 50 % im Vergleich zu 2019. Es sind wenig Leute umgestiegen. Aber es sind viel mehr Leute Bus und Bahn gefahren, die sonst gar nicht gefahren wären. Vielleicht, weil sie sich sonst keine Mobilität leisten können. Auch das ist ein Erfolg, auch unabhängig vom Klimaschutz. Auf jeden Fall ist das Ticket wahnsinnig beliebt. Es gilt als eine Idee der Grünen. Vermutlich deshalb will die FDP von einer Fortsetzung nichts wissen. Verkehrsminister Volker Wissing spielt auf Zeit. Er will noch abwarten, bis mehr Daten vorliegen. Das wird wohl erst im November so weit sein. Und Finanzminister Lindner? Der scheint neidisch zu sein. Denn seine Idee, der Tankrabatt, kam bei den Bürger*innen nicht so gut an. Weil viele das Gefühl hatten, nicht davon zu profitieren. Zu wenige Menschen in Deutschland sind auch Mineralölkonzerne. Also will er kein Geld mehr rausrücken für ein solches Ticket....
Lindner argumentiert beim 9-Euro-Ticket so: Wenn Menschen keine Haltestellen haben, ist seine Lösung nicht, dafür zu sorgen, dass welche in die Pampa gebaut werden. Sondern, dass lieber alle keinen preiswerten und leichten Zugang zu Bussen und Bahnen haben sollen. Es kommt nicht so häufig vor, dass die Ampelkoalition sich mit einem Gesetz beliebt macht. Sollte man das nicht ausnutzen? Das frage ich die stellvertretende Vize-Ersatz-verkehrspolitische Sprecherin der FDP - Anna Jung. Guten Abend! Frau Jung, warum will die FDP das 9-Euro-Ticket nicht verlängern? Herr Ehring, es konnte ja niemand ahnen, dass das Ticket so gut beim Pöbel, äh, beim Volk ankommt. So eine Politik passt nicht zu uns, das ist nicht unser Markenkern. Überlegen Sie mal: Wenn wir plötzlich Ideen mittragen, die nicht nur den oberen 10.000 zugute kommen: Wissen Sie, was dann passiert? Dann erwarten das die Wähler bald auch in der restlichen Regierungsarbeit! Das kann niemand wollen. Eben! Unsere Analyse war: Der Erfolg kam daher, dass es billig und einfach war. Neun Euro, bundesweiter Nahverkehr - das geht nicht, da müssen wir ran. Aber das war doch das Gute daran. Gut? Herr Ehring, die Deutschen sind das Volk der Dichter und Denker. Die meisten mögen ein Leben in Armut und komplizierte Texte. Hartz IV, die Steuererklärung, Baugenehmigungsverfahren ... Und auch die Tarife im Öffentlichen Nahverkehr. Das müssen wir den Leuten wieder schmackhaft machen. Aber es war ganz schön, dass mal keine...
Schlangen vor den Fahrkartenautomaten waren, weil drei Touristen eine halbe Stunde raten müssen, wie sie zum Flughafen kommen. Sehen Sie es mal so: Das Rätsel der Nahverkehrstarife hat mehr für Völkerverständigung getan als Goethe-Institut und Städtepartnerschaften zusammen. Wo kommt man sich näher als beim gemeinsamen Rätsellösen? Zu guter Letzt: Denken Sie mal an die Vermieter! Wieso die Vermieter? Wer sagt denn, dass die Leute in den Großstädten nicht bald in die Straßenbahn umziehen? Neun Euro im Monat - da sage ich doch: Ciao, Wohnzimmer und Hallo U6! Und grüß dich, Schlafzimmer S8! Aus Rücksicht auf die Vermieter kein 9-Euro-Ticket. Ja, wir haben auch eine soziale Ader. Da staunen Sie, ne? Übrigens auch für Reiseunternehmen! Wer macht denn noch eine Kreuzfahrt, wenn er stattdessen für neun Euro Urlaub in der Bahn von Bautzen nach Görlitz machen kann? Was ist mit einer anderen Lösung als 9 Euro, also 30, 69 oder 365? Wir sind sehr für 365. Euro? Nein, Tage zum Nachdenken, bis wir einen neuen Vorschlag haben. Das habe ich mir gedacht. Vielen Dank, Frau Jung! Wie könnte ein Nachfolger vom 9-Euro-Ticket finanziert werden? Ein Vorschlag ist die Abschaffung des Dienstwagen-Privilegs. Lindner lehnt das ab. Was war das noch mal? Die Möglichkeit, ein großes Auto bezuschusst vom Staat günstig zu fahren. Wenn Sie in Deutschland ein Auto privat kaufen, sagen wir einen VW Polo mit 80 PS ... Da kostet ein einfaches Modell um die 21.000 Euro. Nach...
ADAC-Kostenrechner bei 15.000 Kilometern Jahresleistung verursacht dieses Auto monatliche Kosten von 526 Euro. Ein Dienstwagen kann aber komplett von der Steuer abgesetzt werden. Kaufpreis, Unterhalt, Sprit, Reparaturen - alles. Sie müssen das nur pauschal mit einem Prozent des Listenpreises pro Monat versteuern, wenn Sie die Karre auch privat nutzen. Das heißt, wenn Sie einen Dienstwagen fahren, könnte das auch ein Porsche Cayenne sein. Mit 340 PS. Der liegt bei 90.000 Euro. Monatliche Kosten des Autos als Dienstwagen bei ein-Prozent-Regelung, Steuersatz von 42 Prozent: 378 Euro. Günstiger als der nur privat genutzte Polo. Ist das nicht ungerecht? Tja, das sind so 'ne Frage. Ich denke, da muss Christian Lindner bei Porsche noch mal um Argumentationshilfe bitten. Wir leben in Zeiten, in denen man Energie sparen sollte. Wir können uns Autos, die viel verbrauchen und teuer sind, nicht leisten. Energiesparen muss an erster Stelle stehen. Im Straßenverkehr und anderswo. Ein krisenhafter Winter könnte vor uns liegen. Steigende Energiepreise sorgen für extreme Belastungen. Die sorgen für Unmut. Die

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Politiker*innen fürchten gar Volksaufstände. Rechte Populisten wiederum wittern gerade eine Riesenchance, um mal wieder so richtig zu mobilisieren. Eben noch waren die Rechten gegen die Corona-Diktatur. Jetzt sind es die Energiepreise, gegen die sie aufbegehren, weil uns die Bundesregierung damit knechten will. Ganz neues Thema. Das heißt aber auch:...
Corona-Leugner*innen müssen jetzt sehr schnell umgeschult werden. Gar nicht so einfach. So Herr Grotkopp, was sind Ihre beruflichen Erfahrungen? Ich kann mich gut beschweren, diffamieren, Hasskommentare schreiben mit Emojis, Auslachsmiley, das Übliche. Jahrelang war Markus Grotkopp aktiv in der Querdenkerszene. Doch dann ging alles den Bach runter. Keiner hat sich mehr für Corona interessiert. Ich wusste nicht mehr, wohin mit meiner Wut. Mit den Qualifikationen lässt sich doch was machen. Für Leute wie Sie bieten wir eine Umschulung an. Die Energiesparlüge. Was fällt Ihnen dazu ein? Schlafschafe! Lügenpresse. Fake-Pandemie. Merkel muss weg! Fast - Die ist schon weg. Denken Sie an die Regierung und den kommenden Wutwinter! Wen hassen wir? Wer will uns für dumm verkaufen? Kleiner Tipp: fängt mit "H" an, hört mit "abeck" auf! Baerbock! Genau! Denkt konkret an die Energiesparlüge. Monica! Es ist genug Energie da. Wir müssen sie nur aus der Luft saugen. Energiesparen ist das neue Impfen. Nieder mit der Energiespardiktatur! Herr Kasulke ist bereits das dritte Mal hier. Erst hat er den Euro gehasst ... Teuro ...dann Flüchtlinge. Schmarotzer! Und jetzt hasst er Energiesparen. Grotkopp besteht die Umschulung zum Energiesparleugner – sogar mit der Note A++. Trotz meines Alters kann ich noch viele Jahre herzhaft hassen. Voll die Energiesparnote! Wie auf meinem Kühlschrank. Du Streber. Da freuen sich die Grünen. Ist doch nur 'ne Note. Beruhigen...
Sie sich. Den Scheiß kannste dir in die Haare schmieren, du Öko-Faschist. Das ist Design. Das ist ein Gag. Die Umschulung ist ein voller Erfolg. Endlich ist Grotkopp wieder Teil einer wütenden Gemeinschaft. Ein Film von Oliver Durke, Marlon Kumar und Sebastian Stille. True-Crime-Formate boomen, da wollen wir nicht zurückstehen. Willkommen zu

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3 True Crime. Es geht um eine der düst

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Kriminalgeschichten unserer Zeit. Es geht um einen Raub unvorstellbaren Ausmaßes. Der Ort der Tat ist Hamburg. Eine düstere, nebelige Stadt, in der die Bevölkerung seit Jahren zur Verzweiflung getrieben wird: Von Räubern. Von Gangs. Und vom HSV. 2016 erfuhr die Öffentlichkeit von einem spektakulären Raub. Geraubt wurden 47 Mio. Euro. Das Opfer dieses Raubs: der ganz normale Hamburger. Alle Hamburger*innen, die Steuern zahlen. Wie konnte es dazu kommen? Den Anfang nahm alles bei einer Vereinigung, die seit Jahrzehnten mitten in der Stadt ihr Unwesen treibt: Bei der Hamburger Warburg-Bank. Die zockte den Steuerzahler durch Cum-Ex-Geschäfte ab. Chef der Warburg-Bank: der finstere Christian Olearius. "Olearius" ist Latein und heißt "der Schmierige". Olearius flog mit seinen Gaunereien auf und sollte bestraft werden mit der Höchststrafe der Stadt: Lebenslänglich "König der Löwen". ♪ The Lion King: "The Circle of Life" ♪ Oder aber: Er zahlt das Geld zurück. Um dem zu entgehen, schmiedete er einen teuflischen Plan. Er wandte sich an...
eine finstere Gang: Das Syndikat potentieller Delinquenten, abgekürzt: SPD. Darunter ein Führungskader namens Peter Tschentscher. Spitzname Tschtsch-hä? Damals Finanzsenator in Hamburg. Aufgewachsen in einer Familie, die sich für ihren Namen nur einen Zischlaut leisten konnte: Tschtsch. Ein weiterer Komplize: Johannes Kahrs. Nennen wir ihn: Don Corrupto. Beruflich gab er an, für die SPD in Berlin zu arbeiten. Aber er war einer der Menschen, die man für Geld kaufen konnte. Und Olearius wusste das und spendete 45.000 Euro an die Hamburger SPD: Von denen das meiste im Kiez von Kahrs landete. Der setzte sich dafür ein, dass Olearius und seine Bank das Geld dem Hamburger Steuerzahler nicht zurückzahlen müssen. Kahrs vermittelte auch ein Treffen von Olearius mit dem Clan-Chef der SPD in Hamburg: einem gewissen Olaf. S, Spitzname Valium. Die Zeichnerin konnte das Bild nicht beenden, weil sie beim Zeichnen einschlief. Olaf S. traf Olearius mehrfach, als die Staatsanwaltschaft schon gegen Olearius ermittelte. Olaf S. wurde gefasst, als er versuchte, in diesem Haus für vier Jahre unterzutauchen. Und Gras über die Sache wachsen zu lassen. Olaf S. gab an, sich an die Treffen nicht mehr zu erinnern. Er wusste aber noch, dass er Olearius gesagt habe, er soll Peter Tschentsch-hä anrufen, der würde sich kümmern. Wenn man in Hamburg Geld nicht bezahlen will, dann sei das der offizielle Dienstweg, so Olaf S. Das stimmt. Ein Auszug aus dem Gesetzestext: Seltsamerweise mussten...
Olearius und seine Bank die 47 Mio. erst mal nicht zurückzahlen. Eine Mitarbeiterin der Steuerbehörden schickte an eine Kollegin eine dubiose Textnachricht. Die Finanzbeamtin habe einer Freundin geschrieben: Ihr teuflischer Plan sei aufgegangen: Kurz nachdem die Finanzbehörde 2016 entschied, die Gelder in Höhe von 47 Mio. Euro nicht zurückzufordern aus den Cum-Ex-Geschäften. Die Freundin fragt nach, ob man verjähren lasse. Das bejaht die Finanzbeamtin. Wie hat die Warburg-Bank das geschafft? Eine mögliche Lösung findet sich im Sparkassen- Schließfach von Johannes Kahrs. Dort fand man grauenhaft Gestückeltes: Geld, viel Geld. 214.800 Euro, gestückelt in 100er-, 200er- und 500er-Scheine. Dazu 2400 US-Dollar. Woher hatte Kahrs so viel Geld? Entweder: Olearius hat die SPD bestochen. Oder leerte Kahrs seine alte Spardose von der Konfirmation aus? Hat er seine Omma verkauft? Nach Aserbaidschan? Weil einer wie er für Geld alles macht? Oder hatte er gegen den Aufstieg des HSV gewettet? Ein Mann könnte hier für Aufklärung sorgen. Könnte er? Ja, könnte ich. Das war's. Mal sehen, ob der Untersuchungsausschuss mit der Aussage zufrieden sein wird. Das erfahren Sie in der nächsten Ausgabe von

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3 True Crime. Der Cum-Ex-Skandal ist das akuteste, aber nicht das einzige Problem von Scholz. Die Koalition streitet und Scholz wirkt alles andere als führungsstark. Auch, wenn er es versucht, indem er öffentlichkeitswirksam die Turbine besucht: Die nicht nach Russland...
kann, weil Putin immer neue Ausreden erfindet. Das Bild ging durch die Presse. Hat es was gebracht? Durchaus. Jetzt wünschen sich viele die Turbine als Kanzler. Vielleicht liegt es an der Führungskraft der Führungskraft. Herr Bundeskanzler, Ihnen wird oft vorgeworfen, dass Sie schlecht kommunizieren und sehr zögerlich agieren. Was sagen Sie dazu? * Mechanisches Knattern * Oh Mann, so eine Schrottkarre! Hier funktioniert ja gar nix! Das ist Johannes Schlüter. Der gebürtige Göttinger arbeitet seit 19 Jahren als Scholz-Pilot. Winke winke, hallo! Jo, der Scholz hat 'ne

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verstärkte Karosserie, teflonbeschichtet, da prallt jede politische Breitseite an ihm ab. Aber dadurch ist er auch schwergängig. So, Gelenkigkeits-Prüfung. Kopfpit-Biegung 90 Grad links, 90 Grad rechts. Links, rechts, links, rechts! Na ja. Na ja. Ja, die Bewegungen wirken doch ziemlich steif. Das ist relativ. Im Vergleich sieht das manchmal richtig geschmeidig aus. Aber die Sprachausgabe ist ein Problem. Alles, was ich sage, muss ich mit dieser Schwurbelkurbel um den heißen Brei hier rumleiten. Wenn ich sage: Wir nehmen den ICE nach Hamburg, in zehn Minuten auf Gleis acht. Dann kommt da so was raus: Wir müssen über das reden, was getan werden muss, damit wir den Zug nicht verpassen, nicht auf dem falschen Gleis landen. Sondern dass wir das richtige Gleis nehmen und den richtigen Weg einschlagen. Es ist furchtbar. Und dann gibt's noch dieses KBS. KBS? Klartext-Blockier-System. So 'n...
Kanzler-Krisen-Update, von wegen bloß keine Fehler machen. Wie bei diesem Partyspiel, wo man bestimmte Begriffe nicht sagen darf: Nord Stream 2, Sieg der Ukraine, schwere Waffen und: Cum und Ex. Eigentlich kommt jetzt die Probe aufs Ex ... Also die Probe. Was? Ach so, Ex! Hehehehe! Hehehehe! Können Sie den Scholz nicht nachrüsten? Das hab ich ja versucht, aber der Habeck-Pilot wollte nicht. Fiete, sag mal, wollen wir nicht Sprachmodule tauschen? Nee, lass man, ich will keine Schwurbelkurbel und ... ... will nicht um den heißen Brei herumreden. Aber ich fahr den Kanzler! Ich brächte deine Kommunikations-Hydraulik. Die kriegste nicht, Alter. Die kriegste nicht, Alter. Ohne Klartext-Kommunikation kommt doch beim Scholz nur heiße Luft. Jo, aber mit der heißen Luft kann man gut Blockflöte spielen. So, und die heiße Luft ... Johannes Schlüter. Ein Mann steuert den Scholz durch alle Krisen. Ein Film von Dennis Kaupp und Jesko Friedrich. Wenn die Natur eins drauf hat, dann ist es Recycling. Stirbt eine Pflanze, wächst daraus eine neue. Fällt ein Baum um, bildet sich Erde für einen neuen Baum. Stirbt ein Hase stirbt, düngt der die Erde und daraus wächst eine Pflanze. Das beruhigende Gefühl des Kreislaufs. Dass man den Kindern sagen kann: Die Tomatensoße war vielleicht mal ein toter Hase. Die Welt hält sich an das Prinzip des Recyclings. Bis auf den Menschen, die alte Drecksau. Wir Menschen erzeugen in unglaublichem Maße Müll. Unser Erdzeitalter wird das...
Anthropozän genannt. Das ist Griechisch und bedeutet: "Ich lass meinen Scheiß einfach hier liegen". Jeder Deutsche hinterlässt im Jahr 78 kg Verpackungsmüll: Das Eigengewicht eines Menschen komplett in Müll. Aber zum Glück sind wir Deutschen Recycling-Weltmeister. Unser Müll ist zu 70,1 % recycelbar. Viele fangen an, die einzeln verpackten Gummibärchen-Tüten aus der größeren Gummibärchentüte zu fummeln. Steht ja drauf: recycelbar. Das Problem: Das Wort "Polyethylenterephthalat" ist aussprechbar, aber das macht keiner. Wir sagen PET. Recycelbar heißt nichts. Ich hab 'nen Ausweis vom Fitnessstudio dabei. Meine Muskeln sind trainierbar. Recycelbar heißt nicht, dass recycelt wird. Ein Großteil des Plastikmülls wird "thermisch verwertet". Das ist der etwas nettere Ausdruck für "verbrannt". Wenn man den Müll abzieht, der thermisch verwertet wird, liegt die Recycling-Quote bei Plastikmüll nur noch bei 40 Prozent: Ist weniger, aber immer noch etwas. Das sind zwei Mio. Tonnen Plastik. Davon wird eine Mio. Tonnen im Ausland recycelt. Unser Müll geht auf Weltreise. Bislang dachte man immer, das wären nur die Drehbücher vom Traumschiff. Aber nein, unser Müll landet überall. Man kann ihn sogar besuchen gehen. Hier ist eine der größten Müllkippen. Hier kann man auch Gleitschirm fliegen. Hier gibt es viel Natur-Tourismus. Direkt dahinter ist eine illegale Mülldeponie. Das könnte aus England oder Irland sein. Es ist...
von Lidl. Das ist von Aldi. Bitte recyceln - sehr bizarr. Schaut mal. Deutsch. Goudakäse - 48 % Fett. 48 % Fett, 0 % Recycling. Im Ausland wird unser Plastikmüll verbrannt oder auf Deponien gelagert, gilt aber bei uns als recycelt. Als würde man die Küche mit zehn dreckigen Töpfen in Ordnung bringen, indem man den Kram ins Wohnzimmer wirft: "Ich hab aufgeräumt." In Deutschland recycelt werden nur 15,6 % unseres Plastikmülls. Nicht so viel, aber immerhin etwas. Aber was heißt Recycling? Dass aus einem Gegenstand wieder der gleiche Gegenstand gemacht werden kann. Aber das ist nicht der Fall. Auf den

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Blick sieht es wie ein funktionierendes System aus. Die Shampoo-Flaschen sind mit die einzigen mit einer Chance, als neue Verpackung wiedergeboren zu werden. Laut einer industrieeigenen Studie werden nur 5 % des Plastikmülls wieder zu neuem Material. Wirklich recycelt werden nur 5 %. Der Rest wird zu minderwertigem Material verarbeitet. Lebensmittelverpackungen sind immer neues Plastik. 5 % ist die ehrliche Recyclingquote. Das einzige, was wir erfolgreich recyceln, sind Greenwashing-Lügen über recyceltes Plastik. So viel zum Thema Kreislaufwirtschaft. Für die Industrie ist es eine perfekte Lösung, um immer mehr Einwegplastik herzustellen. Wir Verbraucher fühlen uns besser, wenn wir denken, wir hätten was verändert. Das tolle Gefühl, wenn man die Plastikverpackung vom veganen Cordon Bleu in den gelben Sack steckt und denkt: Ich hab die Welt ein...
Stückchen besser gemacht. Die Frage ist, was nachfolgende Generationen dazu sagen, wie wir mit diesem Globus umgehen. Zum Glück läuft das bei der Weltübergabe nicht wie bei einer Wohnungsübergabe. Hi. Hallo. Ich bin froh, endlich deine Wohnung zu übernehmen. Wie heißt es so schön? Wir haben unsere Wohnung nicht von unseren Eltern geerbt, sondern von unseren Kindern geliehen. Komm rein. So. Das ist das Wohnzimmer. Reichlich Platz für dich und deinen Nachwuchs. Ganz schön runtergekommen. Aufräumen hättest du auch können - oder kernsanieren. Na ja, hier und da hab ich schon was gemacht. Aber das wurde mir irgendwann zu anstrengend. Zu anstrengend? Hätte ich ja meinen Lebensstil ändern müssen. Außerdem hatte ich andere Sachen um die Ohren. Aber hier ist es doch schnuffig. Wohl eher recht muffig. Und irgendwie auch mega warm. Ja, die Heizung ist seit Jahren defekt. Deswegen wird das immer heißer. Uah, wo kommt das denn her? Über uns ist die Küche, da steht die Gefriertruhe. Die kommt mit der Hitze nicht zurecht. Die Pflanzen wohl auch nicht. Was ist mit dem Goldfisch passiert? Hat nie jemand gesagt, dass du dich besser um die Wohnung kümmern musst? Ja ja, mir liegen alle seit Ewigkeiten in den Ohren. Ihr jungen Leute könnt immer nur nörgeln. Hast du 'ne Ahnung, was das alles hier kostet? Wird es nicht nur noch teurer, je länger man wartet? Das ist jetzt ja dein Problem. Apropos: Ich wusste nicht, wohin damit. Aber das kannst du ignorieren, hab ich auch...
gemacht. Na super. Na ja, irgendwo müssen wir ja schließlich leben, ne? Wo muss ich unterschreiben? Hier beim Kreuz. * Klingeln * Ah, ich hab noch 'n paar Freunde eingeladen. Ich hoffe, das ist okay. Hey, Glückwunsch zur Wohnung! Könntest aber auch mal 'n bisschen aufräumen. Verzeihung ... * Kinderweinen * ♪ Artenlos, gute Nacht Flipper hat bald ausgelacht Wilderei, Safari-Spaß Mit Pestiziden Flächenfraß ♪ Ein Film von Patricia Kümpel und Tim Grunendahl. Die Urlaubszeit neigt sich dem Ende zu. Dann kommt traditionell der schönste Moment im Jahr: Das Bewerten. Endlich kann man sich dafür rächen, dass der verdammte Pizzabäcker einem am Strand von Rimini keine Pizza mit Pommes machen wollte. "Service geht anders!" Und das Hotel wird auch bewertet. "Durch die Wand konnte man hören, wie andere Sex hatten. Und ich nicht. Den Urlaub hatte ich mir anders vorgestellt". Gerade touristische Angebote werden gern und viel bewertet. Aber auch Sehenswürdigkeiten wie der Kölner Dom. Hier eine Google-Bewertung des Kölner Doms: 630 Jahre Bauzeit haben sich leider nicht gelohnt. Nathanael ist sehr unzufrieden, die Architektur ist nur hinreichend. Da hilft wohl nur abreißen und neu bauen. Oder hier, das Brandenburger Tor: Was soll man mit dem Ding sonst machen? Darauf Rodeo-Reiten? Sich dagegen lehnen und warten, ob es einen massiert? Auch Flüsse. Die Isar hat 4,7 Sterne bei Google und 1913 Rezensionen. "Ist wie erwartet nass, bin nicht...
ertrunken, gerne wieder?" Nach einer Studie glauben 50 % der Deutschen Online-Bewertungen mehr als Familienangehörigen und Freunden. Das mag auch an den Freunden und Familienangehörigen liegen. Aber viele gehen davon aus, dass Bewertungen im Internet ehrlich und authentisch sind. Vorsicht! Viele Bewertungen sind Fake. Viele wären überrascht, wenn sie wüssten, was oder wem sie da Glauben schenken. Wir brauchen noch einen Mietwagen vor Ort, Schatz. Ich recherchier mal. So, Malle, Mietwagen. Ah, Jetset-Stefan sagt: Daumen rauf. "Der Auto-Innenraum entsprach meinen Hygienestandards und roch gut." Dann buche ich doch mal den Wagen. Ich hab was gefunden, Schatz! Das Auto-Innenraum entsprach meinem Hygienestandards und roch wirklich gut. Hygienestandards? Ich buch hier gar nichts. Ich geh erst mal das schlechte Wetter bewerten auf Mallorca. So, idyllisches Familienhotel Fehmarn. Haus Inselglück ... Alexander Kaiser schreibt: "Super Hotel! Zimmer geräumig und ruhig. Familienfreundlich, hatte 2 schöne Wochen mit meinen 3 Kindern." Genauso so was hab ich gesucht. Herr Kaiser! Hä? Ach so, ja? Danke für Ihre Bewertung. Das war der letzte Impuls, dass wir gebucht haben. Ja, superschönes Hotel! Zimmer geräumig, ruhig, familienfreundlich, hatte zwei schöne Wochen mit meinen drei Kindern. Haben Sie kein Gepäck? Wo sind denn Ihre Kinder? So, wo geh ich gleich mal was essen? Nix touristisches, was authentisches wär gut. Taverna Kreta? "Absoluter...
Geheimtipp." 5398 Leute können sich nicht irren. Da geh ich hin. Hallo? Ja, gleich so weit. Viel los. Aber ich würd gern ... Oh fuck, des ist ja nur auf Platz 4 von alle Restaurants im Viertel. Top 3 sollt's schon sein, bin ja schließlich im Urlaub. "Taverna Kreta, super Geheimtipp, allerdings Minuspunkte für Service. Mir wurde am Ende nicht mal ein Ouzo angeboten. Gastfreundschaft geht anders." Nee, schlechter Service geht gar nicht! Das war knapp. Zum Glück gibt's Online-Bewertungen. Ein Film von Freddy Radeke und Jakob Leube. Was macht das mit einem, in einer Welt zu leben, in der man sich beständig bewertet? Das Restaurant, den Lieferfahrer, Freunde in sozialen Netzwerken. Die Sendung, die man gerade gesehen hat. Wie stehen Sie dazu? Schreiben Sie es in die Kommentare und lassen Sie ein Like da. Das war

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3. Jetzt kommt Inas Nacht, einer der Gäste Torsten Sträter. Viel Spaß dabei. Bis nächste Woche. Copyright Untertitel: NDR

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